Vereinsgeschichte

Entstehungsgeschichte des Vereins:

1940: Gründung einer Damenhandballmannschaft im Floridsdorfer Turnverein (FTV). Betreuer: Friedrich Fitz, Emmerich Jaschke, Johann Hoffmann; später Franz Hahnreich und Walter Dragoun.

1945: Auflösung des FTV, Beitritt der Spielerinnen zu ESV ADMIRA.

1952/53: 1 Staatsmeistertitel auf Großfeld-Rasen.

1957: aus dem ESV wird WSC-ADMIRA. Mit den Spielerinnen Jantsch, Nemecek, Ocwirk, Daibel, Wilfert u.a. beherrscht ADMIRA zusammen mit dem Rivalen Danubia Jahre hindurch die österreichische Handballszene.

1960: aus dem WSC-ADMIRA wird der Verein ADMIRA-ENERGIE, die Handballsektion spielt unter KSV ADMIRA ENERGIE.

Unter Trainer Friedrich Fitz 1962 1. Staatsmeistertitel auf Kleinfeld.

1968: Eingliederung der Handballsektion KSV ADMIRA ENERGIE in den SC LANDHAUS, sie spielt fortan unter dem Namen Union ADMIRA LANDHAUS (damals: Obmann: Dr. Küssel, Stellvertreter: Reg.Rat Raab, Sektionsleiter: Dkfm. Heinz Krug, Trainerin: Muschi Krug). Es folgen 9 österreichische Staatsmeistertitel und viele nationale und internationale Turnier- und Europacuperfolge. Spielerinnen dieser Periode sind u.a. Kunstel, Cerwinka, Haas-Pelz, Juranitsch-Obermaier, Erika Franz-Wilfert, Muschi Krug-Wilfert, Stussak, Palme, Geyer, Gerti Krug, "Jimmy" Simon.

1976: Union ADMIRA LANDHAUS erreicht als erster Handballklub Österreichs ein Europacup-Semifinale. Dort war allerdings gegen das Team von Radnicki Belgrad, das dann auch den Europacup gewann, Endstation

1976/77: Ablöse als österreichischer Staatsmeister durch den Klub Hypobank-Südstadt, der unter völlig anderen finanziellen und infrastrukturellen Voraussetzungen in die österreichische Handballszene einsteigt. Die besten Admira-Spielerinnen werden von Hypo "abgekauft" - es ist dies der Beginn von "Geldflüssen" für Spielerinnen in der weiblichen Handballszene Österreichs. Nach der Meisterablöse werden in den weiteren Jahren mehrmals der Vizemeistertitel bzw. die Bronzemedaille erreicht, es kann wiederholt die Europacupqualifikation (bei einem attraktiven Europacupumfeld) erreicht werden.

1978: Dkfm. Krug scheidet nach 20jähriger Tätigkeit aus der Sektion aus. Es folgen verschiedene Sektionsleitungen, u.a. Oberstleutnant Hermann Loidolt.

Ab den 80er Jahren, v.a. aber ab den 90er Jahren werden die Erfolge im Frauenhandball zunehmend vom finanziellen Potential der Vereine geprägt, damit also auch von den Möglichkeiten, Profi- und Halbprofispielerinnen zu finanzieren. Admira Landhaus nimmt nicht diesen Weg, sondern bleibt bei seinem Vereinsziel, in erster Linie den heimischen Nachwuchs zu fördern.

1988: Übernahme der Sektionsleitung durch Dr. Brigitta Richter (-Lentsch) im Sommer. Die Veranstaltung eines internationalen Frauen-Handballturniers durch Admira Landhaus im Rahmen der Wiener Union-Herbstsportwochen wird fixer Bestandteil der Jahresplanung. Der Jugendspielbetrieb muß neu aufgebaut werden, da für die Saison 1988/89 der Staatsliga-U-16-Bewerb verpflichtend für alle Staatsligaklubs eingeführt wird. Große Verdienste erwerben sich dabei die langjährige Admira-Landhaus-Spielerin Sabine Heil sowie Katrin Tomaszewska, die in dieser Saison als Verstärkung der Kampfmannschaft von Cracovia Krakau zu Admira Landhaus wechselt. Die Kampfmannschaft wird von Peter Fröschl trainiert.

1991/92 bis 1995/96: Spielgemeinschaft mit der Damenhandballsektion des Post SV (die damals aus Mangel an Spielerinnen vor der Auflösung stand). Sektionsleiter von Post SV: Adolf Langer. Es kann - mit Trainer Stefan Jakabos - auf Anhieb in der Saison 1991/92 der 3. Platz erreicht und damit die Bronzemedaille errungen werden. Es folgt weitere zwei Mal die Staatsliga-Bronzemedaille(1993/94 unter Trainer Stefan Jakabos und 1994/95 unter Trainerin Katrin Tomaszewsa). Im österreichischen Staatsligacup kann in Abwesenheit von Hypobank 1994/95 der 1. Platz, 1995/96 der 2. Platz errungen werden. 1996 Auflösung der Post-SV-Damenhandballsektion aus finanziellen Gründen und damit Beendigung der Spielgemeinschaft.

Europacupgegner (ab ca. 1986 bis 1996/97): Iasi (Rumänien), Chimistul Vilcea (Rumänien), Hapoel Petah Tikva (Israel), Leganes Madrid (Spanien), BFV Frankfurt an der Oder (DDR), Valur Reykjavik (Island), Toten HK (Norwegen), Ethnikos Kozani (Griechenland), Gargny-Paris (Frankreich), Istochnik Rostov (Rußland), Halita Baku (Aserbeidschan).

1997 und 1999: Teilnahme am internationalen Sommerturnier in Zypern

1998 und 2001: Teilnahme am internationalen Beachhandballturnier in Griechenland.

2001 Teilung des SC Landhaus (Union Landhaus) in einen auf den Betriebssport ausgerichteten Verein (mit Sitz in St. Pölten) und einen Verein, dessen Sektionen Meisterschaftsbetrieb führen, mit Sitz in Wien. Letzterem gehört nunmehr die Damenhandballsektion an.

2003 Gründung eines eigenständigen Klubs „Sportunion - Handballklub ADMIRA LANDHAUS“ innerhalb des SC Union Landhaus in Wien. Bestellung eines eigenen Vorstandes. Obfrau: Dr. Brigitta Richter