Bundesliga: Erwartungen nur zum Teil erfüllt

Am 17. November hatte unser Bundeligateam das Auswärtsspiel in Traun gegen die dortige Mannschaft zu bestreiten. Unser Team startete als Favorit, tat sich aber lange Zeit sehr schwer, denn die Hausherrinnen verstanden es, durch bewusste Langsamkeit das Spiel zu verschleppen. Das machte unsere Spielerinnen sichtlich nervös und ungeduldig und führte zu hastigen Aktionen mit technischen Fehler und  zu viel zu schnellen Abschlüssen mit Würfen, die nicht den Weg ins Tor fanden. Halbzeit 14:10 für unser Team. Erst in der 2. Halbzeit konnte man entscheidend davonziehen – in der 37. Minute wurde das 20:12 erzielt. Damit war die Partie gelaufen und unsere Spielerinnen fuhren mit einem deutlichen 35:23-Sieg heim. Ein gelungenes Come-back nach ihrer langen Verletzungspause feierte Tanja Tillmann.

Gespielt haben:  Andjela Djuric, Fanni Zekert (beide Tor); Julia Bartsch (4 T.), Bärbl Krippel, Isabella Lienbacher (3 T., davon  1 7m), Tanja Tillmann (4 T.), Julia Bozek, Stefanie Schalko (7T., davon 1 7m), Tamara Budimirov (1 T.), Marlena Kampelmühler-Rink (1 T.), Sandra Hart (10 T.), Cornelia Vock (3 T.), Barbara Jilka (2 T.)

DHC WAT Fünfhaus bleibt für unsere Mannschaft unerklärlicher Weise ein Angstgegner. Zwar konnten wir in diesem Auswärtsspiel am  24.11. in der Stadthalle B bereits mit dem ersten Angriff in Führung gehen und es schien, dass man wieder einem Sieg entgegensteuern würde. Doch dann kam der Gegner sukzessive heran. Was anfangs für unser Team nur als ein „Hoppala“ erschien, wurde zunehmend zur Gewissheit: das Einlaufen, die Kreuzungen und Sperren der Fünfhauserinnen -  unter der Regie der Slowakin  Zamecnikova, verstärkt mit Spielerinnen vom Verein  WAT Atzgersdorf - bekam unsere Verteidigung nicht in den Griff und führte bereits in der 13. Minute zur ersten Führung der Heimmannschaft. Zur Halbzeit stand es zwar wieder 14:14, doch danach konnten wir nie mehr in Führung gehen. Das Spiel wurde immer mehr “kein“ Spielen, vielmehr  zusammenhanglos und fehlerhaft. Letztendlich mussten wir uns mit einem glücklichen 28:28 zufrieden geben. Summa summarum:  unsere Mannschaft, wenn auch empfindlich durch Krankheiten und berufsbedingten Absenzen ersatzgeschwächt und mit 6 Jugendspielerinnen im Einsatz,  fand nicht die gewohnte Form und blieb hinter den Erwartungen; es fehlte an Regie, es gab zu viele Einzelaktionen, Verunsicherung, kein Rezept in der Verteidigung. Nächstes Mal mehr Mut, Kreativität und Selbstvertrauen!

Gespielt haben: Andjela Djuric, Isabel Bernhard, Fanni Zekert (alle Tor); Patrycia Pucacz (1 T.), Mira Lasinger, Barbara Krippel, Isabella Lienbacher (3 T.), Julia Bozek (1 T.), Stefanie Schalko (12 T., davon 5 7m), Tamara Budimirov, Marlena Kampelmühler-Rink, Sandra Hart (10 T.), Barbara Jilka (1 T.), Lea Stadler